Mykotherapie

Der Ursprung der Mykotherapie liegt vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Dort wurden und werden Pilze zur Be­handlung vieler Leiden und – auch schwerer – Krankheiten erfolgreich eingesetzt. In der Pilzheilkunde stehen vor allem zwei Aspekte im Vordergrund:

Sie betrachtet das Tier in seiner Ganzheit und sie zielt darauf ab, neben den Symptomen, die Ursachen einer Er­krankung zu erkennen und zu heilen.

Pilze sind weder Pflanzen noch Tiere. Sie bilden eine einheitliche Gruppe unter den so genannten "Euka­ryo­ten", Lebewesen, die einen typischen Zellkern aufweisen. Im Gegensatz zu Pflanzen, denen Pilze lange Zeit zugeordnet wurden, besitzen sie kein Blattgrün (Chlorophyll) und betreiben keine Photosynthese. Der Pilzstoffwechsel basiert vielmehr auf der Chemosynthese. So transformieren sie organische Substanzen ein­schließlich Holz durch Enzyme in chemische Verbindungen, die zur Bildung neuer Bodenmaterialien führen.

Pilze sind wahre Vitaminbomben und ein hochwertiger Lieferant für eine Vielzahl von lebenswichtigen Nährstoffen. Neben den Vita­minen B, D und E enthalten sie sehr viele Biovitalstoffe und Mineralien, außerdem Eiweiß und Kohlenhydrate. Was Pilze zudem so einzig­artig macht, ist die ausgewogene Kombination der in ihnen enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe.